Lackieren

Audi setzt neues Verfahren bei der Kontrastlackierung ein

Der Autobauer hat das neue Lackier-Verfahren seit dem Frühjahr 2018 intensiv erprobt und für die Serienproduktion weiterentwickelt.

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Mit dem sogenannten Oversprayfreien Lackieren (OFLA) gelingt die Kontrastlackierung in nur einem Durchlauf. Zweifarbige Lackierungen waren bislang zwingend mit zwei Lackierdurchgängen und vorherigem Abkleben verbunden. Ein robotergeführtes und hochpräzises Messgerät vermisst nun die Laserlötnaht zwischen Dach und Seitenwandrahmen des Autos. Im Anschluss trägt ein Applikator einen schwarzen, eigens für dieses Verfahren entwickelten Lack millimetergenau und ohne Sprühnebel in Streifen auf die Karosserie auf. Durch die präzise Aneinanderreihung der feinen Farbstreifen entsteht die Kontrastlackierung - in nur einem Durchlauf. Das spart Zeit, Kosten und ist umweltfreundlich. 

© AUDI AG

Audi hat das neue Lackier-Verfahren seit dem Frühjahr 2018 intensiv erprobt und für die Serienproduktion weiterentwickelt. Seit Sommer 2019 sind Schwarzdach-Kontrastlackierungen im Serienprozess möglich. Die OFLA-Technologie reduziert nicht nur den Lackverbrauch, es entfällt auch das bisher benötigte Abklebematerial. Damit spart Audi Ressourcen und erweitert zugleich das Individualisierungsangebot für seine Kunden. Die Audi A4 Limousine „edition one“ mit brillantschwarzem Dach gibt es in drei Farbtönen - Terragrau Metallic, Daytonagrau Perleffekt und Quantumgrau. Das Audi A5 Coupé „edition one“ ist erhältlich in den Farben Quantumgrau, Daytonagrau Perleffekt und Distriktgrün Metallic.