NoVA

Automobilimporteure: "Autofahrer haben die Grenze der finanziellen Belastbarkeit bereits jetzt erreicht“

Morgen soll in einer Sitzung des Budgetausschusses über eine Umgestaltung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und motorbezogenen Versicherungssteuer diskutiert werden. Ein begrüßenswerter Schritt, befinden die Automobilimporteure.

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Für Günther Kerle, Sprecher der Automobilimporteure steht fest: Die Autofahrer haben die Grenze der finanziellen Belastbarkeit bereits jetzt erreicht. Als begrüßenswerten Schritt soll in einer Sitzung des Budgetausschusses nun der nächste wichtige Schritt in Richtung Umgestaltung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und motorbezogenen Versicherungssteuer getan werden. "Wir begrüßen diese geplanten Formel-Anpassungen, die sich aus der Umstellung auf das neue Messverfahren WLTP zur Ermittlung der Verbrauchswerte von Pkw ergeben. Denn ohne Anpassung würde sich bspw. die NoVA ab 2020 durchschnittlich verdoppeln, was eine drastische Steuererhöhung für die breite Masse bedeuten würde“, so Günther Kerle. Der Entwurf sieht jeweils eine Formelanpassung an die neuen Verbrauchsangaben sowie einen stärkeren Fokus auf den Faktor CO2 vor. 

"Es sei wichtig, Rechtssicherheit über ein stabiles Preisniveau beim Neuwagenkauf zu gewährleisten", betont Kerle. „Dem allerdings wirkt wiederum die geplante Steuererhöhungsautomatik entgegen. Denn diese sieht vor, dass sowohl die NoVA als auch die motorbezogene Versicherungssteuer jährlich für neuzugelassene Pkw steigen sollen, was denselben Pkw-Kauf innerhalb von wenigen Monaten verteuern würde. Dieser Tatsache sollte sich der Budgetausschuss morgen dringend noch einmal annehmen Nach den notwendigen Adaptierungen bei der NoVA und motorbezogenen Versicherungssteuer muss anschließend auch die Sachbezugsregelung wie geplant angepasst werden, da die Problematik in diesem Fall seit der Umstellung auf WLTP dieselbe ist", so Kerle.