20-Prozent-Quote

Gläubiger segneten Forstinger-Sanierungsplan ab

Im Sanierungsverfahren der Autozubehör- und Werkstattkette Forstinger stand am gestrigen Dienstag die Gläubigertagsatzung am Landgericht St. Pölten an. Ergebnis: Die Mehrheit der anwesenden Gläubiger stimmte dem vom Forstinger-Management vorgelegten Sanierungsplan zu, die Geschäfte laufen somit weiter.

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90 Filialen mit Werkstätten sollen verbleiben

Den Gläubigern wurde eine Quote in Höhe von 20 %, zahlbar in längstens zwei Jahren angeboten. Der Sanierungsplan sieht neben der Fortführung vor allem eine Reduktion der Standorte vor. Von den zuletzt 107 Filialen wurden bereits zwölf geschlossen, fünf weitere sollen bis Ende Mai folgen. Somit bleiben 90 Filialen übrig, die allesamt über Werkstätten verfügen.

Im Zuge der Sanierungsbemühungen sei es vorrangig gelungen, Mietkosten zu reduzieren. Auch viele Lieferanten hätten Bereitschaft signalisiert, Forstinger weiterhin mit Waren zu versorgen. Durch den Fortbestand könne Forstinger zudem weiterhin ein breites Sortiment mit allen damit verbundenen Garantie- und Serviceleistungen anbieten.