AUTOMESSE

Hier gibt es die Impressionen zur Vienna Autoshow 2019

Schön war's, doch vorbei ist es für dieses Jahr. Um Österreichs größte Automobilmesse noch einmal Revue passieren zu lassen oder einen Eindruck zu gewinnen, was sich im Automobilen-Sektor so alles getan hat, haben wir ein paar Impressionen zusammengetragen.

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Hereinspaziert: Vorab gab es für Redakteure am Mittwoch bereits die Möglichkeit, einen Blick in die zwei Hallen der Vienna Autoshow 2019 zu werfen. Ohne die zahlreichen Besucher, die sich dicht an dicht durch die ausgestellten Fahrzeuge der 40 Aussteller drängen, wirkten die Räumlichkeiten geradezu gespenstisch. Von 10. bis 13. Jänner bot sich dann die Möglichkeit für Messebesucher, die Gänge mit Leben zu füllen und die neuesten Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen. 

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Hereinspaziert: Vorab gab es für Redakteure am Mittwoch bereits die Möglichkeit, einen Blick in die zwei Hallen der Vienna Autoshow 2019 zu werfen. Ohne die zahlreichen Besucher, die sich dicht an dicht durch die ausgestellten Fahrzeuge der 40 Aussteller drängen, wirkten die Räumlichkeiten geradezu gespenstisch. Von 10. bis 13. Jänner bot sich dann die Möglichkeit für Messebesucher, die Gänge mit Leben zu füllen und die neuesten Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen. 

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Bei der Eröffnungsrunde waren nicht nur Vertreter der Automobilindustrie und des Fahrzeughandels anwesend, sondern auch Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ). Dieser möchte nicht nur Anreize durch die Fortsetzung der Förderung beim Ankauf von E-Fahrzeugen schaffen, sondern auch das Tempolimit von 100 km/h IG-L aufheben...

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...kurze Zeit später wurde auch die E-Mobility-Area eröffnet. Übrigens eine Neuheit bei der Vienna Autoshow. Gezielt wurde sich auf 450 Quadratmetern unter anderem den Themen E-Antrieb und Ladetechnik gewidmet. Das Band durchschnitten Günther Kerle, Sprecher der Automobilimporteure, BMNT-Sektionsleiter Jürgen Schneider, ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold und Instadrive-Mitbegründer Andreas Mutter (v.l.). 

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Nahe des Eingangs machte sich der VW-Konzern auf mehr Fläche als im Jahr zuvor breit. Neben neuen Facelifts, der Konzeptstudie Vision RS - einem sportlichen Plug-In-Hybrid - oder der bereits konkreteren Vision E-Studie, stellte Škoda auch den neuen Scala aus. im SUV-Segment, einem besonders absatzstarken Segment in Österreich, legt die VW-Tochter mit dem sportlichen Kodiaq RS und den beiden Kompakten Karoq Sportline und Karoq Scout nach. 

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Nicht weit davon entfernt reihten sich die Fahrzeuge mit VW-Emblem aneinander. Für viele Golf-Fans war freilich der sportliche Golf GTI TCR ein Hingucker. Daneben gestellten sich Arteon und Passat. Kurz nach seiner Weltpremiere im Oktober 2018 wurde nun der neue T-Cross dem österreichischen Publikum vorgestellt. Marktstart ist im April. 

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Mittendrin gab es auf der Automesse in Wien die Konzeptbus-Studie I.D. Buzz zu bestaunen. Der vollelektrische Bus basiert auf einem modularen Elektrifizierungsbaukasten, der möglichst viel Flexibilität und Komfort bieten soll.  

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...geradezu knuffig, sieht die Schnauze des I.D. Buzz aus...

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Mit Blick ins Innere offenbart sich ein fast "Ikea-ähnliches" Designverständnis - eben "modular" und "variabel", wie der e-Bulli ja sein will. So lässt sich etwa die Sitzgarnitur entlang von Schienen beliebig verstellen. Bis der e-Bulli aber die Straßenzulassung erhalten wird, dauert es noch. Volkswagen gibt diesbezüglich das Jahr 2022 an. 

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Sortimo zeigte bereits eine Stauraumlösung für Handwerker, die in den I.D.Buzz passt.

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Gleich ums Eck hatte die jüngste Marke der diesjährigen Vienna Autoshow ihren Stand. Vielen ist die Marke Cupra als Performance-Linie von Seat ein Begriff. Nun ist sie eigenständig und hat sich somit auch ihren eigenen Messestand verdient. Sportlicher gemacht werden aber weiterhin Seat-Modelle: So gab es etwa den Cupra Ateca zu sehen. Unter der Haube befinden 300 PS mit 400 Newtonmetern Drehmoment. Ein Allradantrieb (4Drive) sorgt für nötigen Halt am Asphalt: In 5,2 Sekunden geht es von null auf hundert.  

 

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...ein Cupra für die Rennstrecke....

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Auch der Premium-Hersteller aus Ingolstadt stellte seine Top-Modelle aus. Abgesehen vom Audi e-tron, der optisch relativ zurückhaltend wirkt, gab es neben dem neuen Q3 und dem neuen A1 auch das neue, auffällige TT Coupé zu sehen. 

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Mit von der Partie war auch ein in Kooperation mit Schaeffler entwickeltes E-Formel-eins-Fahrzeug. Natürlich nicht für den regulären Straßengebrauch. 

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Ein weiteres Konzeptfahrzeug auf der Vienna Autoshow kommt aus dem Hause Daimler. Der Mercedes-AMG One soll als erstes Serienfahrzeug Formel-eins-Hybrid-Technologie in einem straßenzugelassenen Fahrzeug erlebbar machen. Österreich-Premieren feierten der Mercedes-Benz GLE und der AMG A 35. Sidefact: Das Mercedes-Emblem ist vorne nur aufgeklebt.

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Präsentiert wurde im Nutzfahrzeugbereich der batterieelektrische Mercedes eVito. Optisch kaum Veränderung zum Modell mit Verbrennungsmotor, fiel unser Blick natürlich sofort auf die sehr edle Ladelösung des Fahrzeugs. 

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Am Stand der Bayern fielen viele der Blicke natürlich auf die große BMW 8er Limousine, die in einem eigenen Bereich ausgestellt wurde. 

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...auch der Plug-In-Hybride, BMW i8 Roadster, wusste die Blicke auf sich zuziehen. 

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Stilbewusst geht es im beliebten Elektro-Fahrzeug BMW i3 zu. Die Besonderheit ist nicht nur ein edles und komfortables Interieur, die Karosserie des Kleinwagens ist aus leichter, stabiler Kohlefaser gemacht. Zudem kommen Materialien aus Naturfaser zum Einsatz. Ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit, wie uns am Stand gesagt wurde. 

Weniger auf den Faktor der Nachhaltigkeit, als auf den von PS und schnittiger Optik, wird bei BMW M Performance Parts gelegt. Hier ein M4 Coupé im flotten Taxi-Design. 

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...diese karbonummantelten Auspuffrohre können sich sehen lassen....

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Von rustikal bis modern ging es am Stand der britischen Kultmarke Mini zu. Ausgestellt war auch ein im Jahr 1959 erstmals der Öffentlichkeit präsentierter Morris Mini-Minor. In ihm stecken ein Vier-Zylinder-Reihenmotor mit 34 PS, der den 618 Kilogramm schweren Kleinwagen auf maximal 115 Stundenkilometer beschleunigt. 

Als Mitglied der BMW-Gruppe zeigte auch Mini, was künftig von der Kleinwagen-Marke zu erwarten ist. Hier zu sehen: das Mini Electric Concept mit einfallsreichen Rücklichtern. 

Neben Marken wie Ferrari, Lamborghini oder Porsche stellte auch die französische Sportwagenmarke Alpine aus. Für Begeisterung sorgt die Neuauflage des Modells A110, das bereits mehrfach prämiert wurde. Ein ausgewogener Fahrspaß sollen für sich sprechen. Über die Optik lässt sich - wie so oft - natürlich streiten. 

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Was für ein tolles Auto, das Opel dieses Jahr ausgestellt hat. Der Autobauer, der zur PSA-Gruppe gehört, stellte einen Opel Kapitän aus. Eine Modelllinie, die von Ende 1938 bis zum Frühjahr 1970 produziert wurde.   

Erstmals stellte auf der Vienna Autoshow auch die US-Marke Dodge RAM aus. Der Dodge Challenger Hellcat zählt mit 717 PS problemlos zu den stärksten Muscle Cars der Welt. Nun konnten die Messebesucher auch darin Probesitzen. 

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Auch zu sehen war der Kia e-Niro, womit der südkoreanische Autobauer im Kompakten-Segment zum elektrifizierten Angriff bläst. In der Topversion sollen bis zu 485 Kilometern Reichweite möglich sein. 

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Mitsubishi überraschte mit einer netten Aktion und ließ ein Auto mit zahlreichen Unterschriften vollkritzeln. Im Anschluss wurde es verlost. 

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Ein Neuling bei der Autoshow war der chinesische Mini-Elektroautobauer Zhidou. Die leichten Elektroflitzer sind im Cockpit mit erstaunlich modernen Anzeigelementen bestückt. Ausgelegt sind die "Kleinstwagen" zum Beispiel auf kurze Zustellwege oder als Kommunalfahrzeuge. Ob die Akkuleistung jedoch begeistern kann, wird wohl nur ein Praxistest zeigen können. Als Carsharing-Lösung, um innerstädtisch von A nach B zu kommen, sicherlich eine Überlegung wert. 

Nach ganz klein ging es in ganz groß. Im Bentley Ghost erstrahlt der Sternenhimmel über einem - was für ein Gefühl! Muss sich nur mehr der richtige Chauffeur finden. 

Zum Abschluß noch ein guter, alter Lambo. Nein, natürlich nicht alt, sondern neu, der Aventador. Aber ein Lamborghini folgt eben gewissen Designvorgaben, die sich über die Zeit ganz gut gehalten haben. Autos brauchen eben auch ihren Wiedererkennungswert.