Tankstelle

Neue Photovoltaik-Tankstelle ist fast einen Monat in Betrieb

In der Seestadt Aspern, nahe Wien, wurde im Dezember eine besondere Shell-Tankstelle eröffnet. Sie ist mittels Photovoltaik großteils energieautark.

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Zudem wird es zwei Shell-Recharge-Ultraschnellladesäulen mit einer Ladeleistung von 300 Kilowatt geben, an denen bis zu vier batterie-elektrische Fahrzeuge gleichzeitig laden können. Auf die Ladeleistung ausgelegte E-Fahrzeuge können mit den High Power Chargern (HPC) mit CCS- und CHAdeMO-Anschlüssen Strom für 100 Kilometer in lediglich drei bis vier Minuten laden.

Bezahlt wird ganz an der Säule mit Debit- oder Kreditkarte, mit der Shell Card, mit der Ladekarte oder -App der gängigen netzübergreifenden Elektromobilitätsdienstleister oder anbieterunabhängig via "intercharge direct" durch Scannen der an den Ladepunkten angebrachten QR-Codes.

Das Shop-Gebäude der neuen Tankstelle ist an drei Wänden mit Photovoltaik-Elementen ausgestattet. Diese sollen in Zukunft rund 70 Prozent des elektrischen Energiebedarfs zum Beispiel für die Kühlung, die Beleuchtung und den Betrieb der modernen Luft-Wärme-Pumpe des Heizsystems liefern. LED-Beleuchtung soll zudem Energie sparen. 

"Die Welt braucht mehr Energie, aber weniger CO2", sagt Astrid Adamek, Leiterin des Tankstellengeschäfts von Shell in Österreich. "Im Pkw-Sektor wird die Bedeutung der Elektromobilität zweifellos zunehmen", ist Adamek überzeugt.

Bereits an neun Shell Tankstellen ist das Stromladen in Österreich möglich und auch bei weiteren zukünftigen Neubauten sollen E-Ladesäulen vorgesehen werden. Die neue Photovoltaik-Tankstelle liegt an der Schnittstelle zwischen Seestadt Aspern und der B3, einer wichtigen Ausfallstraße südöstlich von Wien.