Elektromobilität

Serienproduktion von Škoda Elektro-Stadtflitzer gestartet

Škoda Auto hat die Serienfertigung seines ersten Batterie-elektrischen Modells in Bratislava gestartet.

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Škoda Auto hat die Serienfertigung seines ersten Batterie-elektrischen Modells anlaufen laufen. Es trägt die kryptische Bezeichnung "Citigo e iV" und lief am Mittwoch im Volkswagen-Werk in der slowakischen Hauptstadt Bratislava vom Band.

Produktionsvorstand Michael Oeljeklaus sprach von einem "Meilenstein" des Konzerns: „Er ist das erste Batterie-elektrische Modell unserer Marke und überzeugt mit vielen praktischen Vorzügen sowie einer sehr hohen Fertigungsqualität.“ Zudem liegt Škoda auch im Zeitplan: Bei der Vorstellung im Mai hieß es, dass die Serienfertigung im zweiten Halbjahr und die Auslieferungen Anfang 2020 beginnen sollen - zumindest den ersten Teil haben die Tschechen schon einmal eingehalten.

Äußerlich das markanteste Merkmal im Vergleich zu den früheren Citigos mit Verbrennungsmotor ist der in Wagenfarbe lackierte, weitgehend geschlossene Kühlergrill. Am Heck wurde das Markenlogo durch einen Škoda-Schriftzug ersetzt, ansonsten ist der Citigo e iV kaum von den bekannten Versionen zu unterscheiden.

Wohl aber beim Antrieb: Der City-Stromer wird von einer E-Maschine mit 61 kW angetrieben. Das Drehmoment beträgt 210 Newtonmetern. In 12,3 Sekunden spurtet das kleine Elektroauto von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern. Zur Lithium-Ionen-Batterie gibt es auch Angaben, die Batterie besteht aus 168 Zellen und kommt auf eine Kapazität von 36,8 kWh (32,3 kWh netto nutzbar). Mit dieser soll nach Angaben des Herstellers (WLTP) eine Reichweite von bis zu 260 Kilometern möglich sein.

Der Stromverbrauch beläuft sich zwischen 14,5 bis 14,8 kWh auf 100 Kilometern. Der AC-Ladevorgang bis 80 Prozent dauert mit dem 7,2 kW Onboard-Charger knapp über vier Stunden. Schneller geht es an einem 40-kW-Gleichstromlader mittels CCS. In diesem Fall soll der Ladevorgang bis 80 Prozent rund eine Stunde dauern. Die verwendeten technischen Systeme finden sich allesamt auch in anderen Fahrzeugen des VW-Konzerns wieder - Stichwort: MEB-Plattform.