Axalta Refinish

Sichere Schulungen in Zeiten von Covid-19

Schulungen und Trainings gehören gerade im Lackierumfeld zu den wichtigsten Elementen, um Fachkräfte zu „formen“ und diese weiterzuentwickeln. Seit vielen Jahren setzt der Lackhersteller Axalta auf Schulungen in den Lackierbetrieben vor Ort, aber auch in seinem „Refinish Training Center“ (RTC) in Oeynhausen/Traiskirchen. Dort hat man sich auf die Herausforderungen, welche die Covid-19-Situation mit sich bringt, eingestellt und bietet Weiterbildungswilligen die höchstmögliche Sicherheit.

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© Axalta

Im Rahmen der Axalta Lehrlingsakademie werden Auszubildenden und Weiterbildungswilligen Tricks und Kniffe rund um die Lackierung beigebracht.

Seminare und Trainings werden im RTC aktuell unter verstärkten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen abgehalten: „Jeder Teilnehmer muss zu Beginn des Kurses einen negativen, nicht älter als 24 Stunden zurückliegenden SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest vorweisen, zudem wird berührungslos die Körpertemperatur gemessen, in den Räumlichkeiten ein spezieller Luftreiniger verwendet und wie gesetzlich vorgeschrieben ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten. Das Thema Maske spielt für einen Lackierer eigentlich keine große Rolle, da dieser es ja gewohnt ist, beim Schleifen eine Maske und beim Lackieren einen Atemschutz zu tragen“, betont Harald Dögl, als Produkt- und Trainingsmanager verantwortlich für Schulungen im Hause Axalta. Sollte ein Teilnehmer aus welchen Gründen auch immer keinen Antigen-Schnelltest vorweisen können, kann dieser rasch und unkompliziert bei einem Arzt in unmittelbarer Nähe zum RTC durchgeführt werden. „Arbeitgebern, die ein mulmiges Gefühl haben, ihre Mitarbeiter in der aktuellen Situation zu Schulungen und Trainings zu schicken, wollen wir mit unseren Maßnahmen die Ängste nehmen: Wer zu uns ins RTC kommt, ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes, mit dem Ansteckungen, sofern es unsere Räumlichkeiten betrifft, vermieden werden“, ergänzt Harald Dögl.

Harald Dögl, Produkt- und Trainingsmanager Axalta Refinish: „Mit verstärkten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen können auch in herausfordernden Zeiten Schulungen und Trainings abgehalten werden.“ Dazu zählt auch die Verwendung der GreenBox – ein mobiler Luftreiniger, der vom langjährigen Axalta-Kunden Toni Kluge aus Spittal/Drau entwickelt wurde und „Made in Austria“ ist.

Vielversprechender Start ins Jahr

In „normalen“ Zeiten und Jahren werden im RTC in Oeynhausen/Traiskirchen so viele Schulungen und Trainings abgehalten, dass eine Vollauslastung gegeben ist. Im Jahr 2020 lag die Teilnehmerbelegung aufgrund der beiden Lockdowns und der damit verbundenen Schließungen der Trainingseinrichtung bei rund der Hälfte. In diesem Jahr soll wieder eine Stabilisierung eintreten und der Start verlief bereits vielversprechend. Neun Teilnehmer absolvierten Mitte Jänner den Aufbaulehrgang II im Rahmen der Axalta Lehrlingsakademie und die zwei Wochen darauf nahmen jeweils sechs Teilnehmer an einem WIFI-Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung („Meisterkurs“) teil. „Die Lehrlingsausbildung eignet sich neben Auszubildenden auch für Quereinsteiger und es freut uns, dass hier das Schulungsangebot stark nachgefragt wird. Im August endet das dreistufige Programm mit dem Abschlusslehrgang, bereits im Juni, aber auch im November erfolgt wiederum der Start für eine neue Gruppe mit dem Aufbaulehrgang I“, erklärt der Produkt- und Trainingsmanager. Im RTC kommen naturgemäß die Axalta-Premiumlackmarken Standox und Spies Hecker zum Einsatz, aber sowohl bei der Lehrlingsakademie als auch beim Meisterkurs wird die Markenneutralität der Produkte betont. Und so kommt es immer öfter vor, dass auch Teilnehmer, die in ihrer tagtäglichen Arbeit ein anderes Lackprodukt verwenden, das Schulungs- und Trainingsangebot von Axalta gerne in Anspruch nehmen.

Geballter Know-how-Transfer

Im Meisterkurs fungiert Axalta schon seit Längerem als Partner des Wirtschaftsförderungsinstituts (WIFI) und versucht den Teilnehmern, von denen manche in den Betrieben vielleicht Tätigkeiten ausüben, die vom Lackieren entfernt sind, in einer Woche möglichst viel Know-how mitzugeben. „Da das Niveau der Teilnehmer höchst unterschiedlich ist, stehen uns täglich acht Stunden zur Verfügung, die intensiv genutzt werden. Die angehenden Meister sollen im Rahmen des Trainings eine Motorhaube für den Meisterkurs vorbereiten. Dazu wird die Motorhaube vorbereitet und dann silber lackiert, der Name des Teilnehmers abgeklebt und lackiert. Parallel dazu müssen die Teilnehmer auf einer 1 m2 großen Platte diverse Effekte und Designlackierungen applizieren. Unsere erfahrenen Trainer stehen bei allen Arbeiten mit Rat und Tat zur Seite und können die Teilnehmer somit bestmöglich auf diesen praktischen Teil der Meisterprüfung vorbereiten.“

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Die angehenden Meister müssen ihre Lackierfertigkeiten unter anderem auf einer 1 m2 großen Platte unter Beweis stellen.

Die richtige „Vitamindosis“

Für die beiden Lackmarken Standox und Spies Hecker bietet Axalta darüber hinaus eine Vielzahl weiterer spezifischer Schulungs- und Trainingsmaßnahmen an. Neu im Angebot ist beispielsweise der Workshop „Digitale Vitamine“, welcher der steigenden Digitalisierung im Lackierbereich Rechnung trägt. Thematisiert werden unter anderem die Fahrzeugannahme der Zukunft, die vernetzte Welt des Lackierers, das Farbtonmanagement in der Cloud oder die optimale Nutzung des Webshops. „Online-Videos und -Tutorials dienen als sinnvolle Ergänzung und fließen ebenso in den Workshop ein“, erklärt Harald Dögl.