Fahrzeughersteller

Toyota verlässt Isuzu

Der japanische Fahrzeughersteller Toyota und Isuzu haben die Vereinbarung getroffen, die gemeinsame Kapitalbindung zu trennen. In bestimmten Bereichen wolle man jedoch weiter kollaborieren.

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Isuzu, Hersteller von Pkws und Lkws, muss künftig wohl ohne die finanzielle Hilfe von Toyota auskommen. 

Toyota plant den kompletten Anteil an Isuzu-Aktien an das Unternehmen zurückzuverkaufen. Toyota hält Anteile im Wert von 50 Millionen US-Dollar. Beide Unternehmen wollen jedoch die enge Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen fortführen und schließen eine erneute Kooperation auch nicht gänzlich aus.

Im November 2006 hatten beide eine Vereinbarung unterschrieben, die es ab da an ermöglichen sollte, dass beide die Ressourcen des jeweils anderen nutzen durften. Insbesondere ging es um den Bereich Entwicklung und Produktion von Dieselmotoren. Zugleich kaufte Toyota damals Anteile an Isuzu.

Basierend auf den Marktveränderungen, die beide Unternehmen dazu zwang, die ursprünglichen Gemeinschaftsprojekte zeitlich zu verschieben und aufgrund von wenig Entwicklung in anderen Bereichen der Zusammenarbeit, haben Toyota und Isuzu erklärt, die kapitale Beziehung nochmals prüfen zu lassen. Beide Hersteller wollen ihre Wettbewerbsfähigkeit nun getrennt ausbauen.

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