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Vernetztes Fahren für jeden Zweiten denkbar

Das Automobil wird immer mehr zum Smartphone auf Rädern – für junge Autokäufer ist die Konnektivität der Fahrzeuge meist bereits wichtiger als das Image und das Qualitätsversprechen der jeweiligen Marke. Nun wurde in einer Studie in fünf europäischen Ländern erhoben, welchen Stellenwert vernetztes Fahren in Zukunft haben wird.

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Die größte Herausforderung ist und bleibt das Thema Datenschutz

Mit Ergebnis, dass rund jeder Zweite der knapp 3.000 Befragten glaubt, dass im vernetzten Fahren die Zukunft des Autos liegt. Auf der anderen Seite herrschen vor allem in Deutschland und Belgien starke Datenschutz-Bedenken. Die beliebtesten Dienste rund um „connected driving“ sind laut der AutoScout24-Analyse Infotainment-Systeme, aktive Sicherheitssysteme und Geschwindigkeitsassistenten.

In Österreich sind 56 % überzeugt, dass vernetztes Fahren die Zukunft sein wird, allerdings geben 53 % an, die Vorteile der neuen technischen Möglichkeiten für sich und das eigene Auto zu wenig zu kennen. Zudem zeigt sich eine gewisse Preissensibilität: Nur 33 % sind bereit, mehr für ein Fahrzeug zu bezahlen, wenn es Extras zum vernetzen Fahren enthält. Bei den Tools selbst stehen für die Befragten aus Österreich Infotainment-Systeme mit 52 % in Front, gefolgt von aktiven Sicherheitssystemen und Fahrerassistenzsystemen.

Noch stärker an das vernetzte Auto glauben Interviewte in Belgien (59 %) und Italien (61 %). In den beiden Ländern ist auch die Bereitschaft höher, für diese Features tiefer in die Tasche zu greifen – in Italien 41 % und in Belgien 38 %. Auf der anderen Seite sind die Deutschen (27 %) und die Niederländer (29 %) vorsichtig, was die Öffnung der Geldbörse anbelangt.

Quer durch die Länder und Befragten bleibt das Thema Datenschutz die größte Herausforderung: Das sehen 70 % der Belgien, 68 % der Deutschen und 65 % der Österreicher so. Für das Teilen von Fahrzeugdaten gibt es die größte Zustimmung in Belgien (61 %), gefolgt von Italien (57 %), Österreich (52 %) und den Niederlanden und Deutschland (jeweils rund 46 %).