AUVOT

Virtuelle Betrachtung der Farbtöne während der Fahrzeugentwicklung

Da Fahrzeuglacke zu den komplexesten Materien im Bereich der Farbtöne gehören, haben Designer von BASF Coatings nun vier virtuelle Fahrzeugmodelle (AUVOT – Automotive Vehicles of Trends) entwickelt, um bereits in einem frühen Entwicklungsstadium einen realitätsnahen Eindruck von Farbtönen, Effekten und Oberflächen auf einem kompletten Fahrzeug zu bekommen.

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Vier AUVOT-Modelle stehen den Automobil-Designern zur Verfügung

BASF Coatings hat dazu vier verschiedene AUVOT-Modelle für unterschiedliche Fahrzeugsegmente auf dem Automobilmarkt eingeführt – vom Klein- bis zum Geländewagen. Alle Modelle weisen spezielle Fahrzeugmerkmale auf, welche die Lichteffekte an den Kanten und gleichzeitig den ausgeprägten Flop-Effekt zeigen. Während auf der einen Seite des Modells für alle Fahrzeuge typische Elemente nachgebildet sind, weist die zweite Fahrzeugseite unwirkliche Formen auf, die das Potenzial von Autolacken darstellen und spannende Einblicke in das Verhalten eines Farbtons ermöglichen.

Die vier AUVOT-Modelle bilden das Zusammenspiel von Farbton und Geometrie ab und unterstützen damit den Stellenwert des Lichts in der digitalen Welt der Fahrzeuglacke. Sie helfen Automobilherstellern dabei, den Einfluss von Farbtönen im Industriedesign anhand eines Modells mit zwei unterschiedlichen Seiten einzuschätzen. Die AUVOT-Modelle sind Teil der digitalen Lackkompetenz von BASF und ergänzen die digitale BASF-Plattform AUROOM, die Automobil-Designern den Zugriff auf eine Datenbank mit fotorealistischen, virtuellen Automobilfarbtönen und Tools ermöglicht.

Die virtuellen 3D-Modelle bilden die Stilelemente der ikonischen „Dome“-Modelle und Muster von BASF nach, die weiterhin eingesetzt werden, um zukünftige Trends zu visualisieren, und unterstützen Designer bei der Beurteilung von Fahrzeuglacken für das kommende Modelljahr. Die AUVOT-Modelle helfen OEM-Designern und den Lackspezialisten von BASF, den gesamten Prozess des Farbdesigns zu beschleunigen und zu optimieren, da sie nicht mehr ausschließlich auf echte Muster angewiesen sind, die lackiert und verschickt werden müssen. Die digitale Version eines realen Farbtonkonzepts kann nun ebenfalls als Ausgangspunkt für weitere Gespräche mit den Designern von BASF herangezogen werden.