Arbeitskleidung

Wachstumspotenzial für Textildienstleister

Die Branche für Textildienstleistungen in Europa könnte, so eine Marktstudie von Deloitte im Auftrag der European Textile Services Association (ETSA), einen Gesamtumsatz von 46 Mrd. Euro erreichen.

Der Markt für Textil-Service umfasst unter anderem Arbeitskleidung, die von einem Textil-Service-Partner gebracht, gewaschen und bei Verschleiß ersetzt wird. Da heute noch viele Unternehmen ihre Arbeitskleidung kaufen und selbst waschen (oder dies ihren Angestellten überlassen), ist das Wachstumspotenzial für Textil-Service groß.

Bernd Feketeföldi, kaufmännischer Geschäftsführer bei MEWA Textil-Service Österreich Bild: MEWA

Neben dem ökonomischen Aspekt der Wachstumsbranche kommt auch der ökologische nicht zu kurz: Zwischen 2007 und 2011 konnten industrielle Wäschereien ihren Gas- und Ölverbrauch um 13 % senken. Über den gleichen Zeitraum wurde für die Bereitstellung der gleichen Dienstleistungen 5 % weniger Strom verbraucht. Dies sind einige der wichtigsten Erkenntnisse einer Umfrage zum Ressourcenverbrauch in Wäschereien für Berufsbekleidung und Flachwäsche im Jahre 2011 der European Textile Services Association ETSA. Die Einsparungen im Verbrauch schlagen sich auch in einem um 7 % verringerten CO₂-Ausstoß nieder.

„Das Geschäftsmodell des Textil-Service ist durch das Prinzip Mehrweg schon von sich aus ein sehr umweltfreundliches System“, erklärt Bernd Feketeföldi, kaufmännischer Geschäftsführer bei MEWA Textil-Service Österreich. „Bei uns wird nicht einfach nur Berufsbekleidung gewaschen. Was unsere Branche auszeichnet ist, dass wir die Dienstleistungen Textil-Service und professionelle Textilpflege mit hochmoderner Umwelttechnik verbinden.“ Auch der Wasserverbrauch konnte, nicht zuletzt durch die in den Prozess integrierten Wasserrückgewinnungs- und Abwasseraufbereitungssysteme, weiter reduziert werden.