Zufriedenstellende Besucherfrequenz

Warum die AutoZum Anlass zur Hoffnung bietet

Obwohl bei der Zahl der Aussteller auf 272 und der damit verbundenen Ausstellungsfläche ein spürbarer Rückgang bei der bereits zum 30. Mal stattgefundenen AutoZum, der Fachmesse für den automotiven Aftermarket, Einzug gehalten hatte, dürfen die Veranstalter trotzdem ein positives Resümee ziehen.

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Das Messeformat hat sich trotz Ausstellerrückgangs bewährt

Denn die Besucheranzahl von 23.747 Personen zeigt, dass sich das Messeformat weiterhin hoher Beliebtheit erfreut. Mit dieser Zahl liegt man zwischen dem Besucheransturm der Auflagen 2015 und 2017. Weiterhin hoch zeigt sich der Fachbesucheranteil aus dem Ausland – jeder sechste Besucher kam nicht aus Österreich. „Gerade in Zeiten des Umbruchs und des technologischen Wandels erweisen Fachmessen am allermeisten ihre Stärken und ihr Potenzial an Mehrwert: Sie präsentieren Neuheiten und Innovationen, sind Drehscheiben für Informationen und Know-how und stellen zukünftige Entwicklungen und Trends dar. Umso erfreulicher, dass die AutoZum 2019 dabei als eine Art Leuchtturm zur Orientierung fungieren konnte. Die rege Besucherfrequenz und die hohe Entscheiderqualität haben bewiesen, dass ungebrochen hohes Interesse an den Produkten und am Fachprogramm besteht. Leider haben die Besucher den einen oder anderen Key-Player vermisst. Wir werden alles daran setzen, diese Lücke das nächste Mal wieder zu schließen“, betont Dietmar Eiden, für B2B-Messen verantwortlicher Managing Director bei Reed Exhibitions.

Unter den Fachbesuchern der AutoZum 2019 stellten laut Befragung, bei der 41,1 % als Stammbesucher deklarierten, die Kfz-Werkstätten wieder die mit weitem Abstand stärkste Besuchergruppe (46,6 %); es folgten, um die signifikantesten Sparten zu nennen, Reifenhandel, Ersatzteilfachhandel, Autohandel, Lackierereien und Zubehörfachhandel. Nach Aufgabenbereichen im Unternehmen bildeten selbständige Unternehmer (23,4 %) sowie Kfz-Techniker und Mechaniker (23,2 %) die größten Besucherkontingente, gefolgt von Vertrieb und Verkauf (13,3 %) und Geschäftsführern (9,2 %). Beim Interesse an den präsentierten Produktbereichen ergab sich folgendes Ranking: Autowerkstatt und deren Einrichtung und Ausstattung (42,0 %), Reifen und Felgen (36,2 %), Karosserieteile und Instandsetzung (27,8 %), Lacke und Lackiertechnik (26,8 %), Tuning und Styling (20,5 %) sowie Nutzfahrzeugteile und Zubehör (17,1 %).

Beste Voraussetzungen also für die 31. AutoZum in Salzburg, die laut derzeitigen Planungen vom 20. bis 23. Jänner 2021 im Messezentrum der Mozartstadt stattfinden soll.