Oldtimerliebe : Von Vespa bis Maserati: Klassiker sorgten für besondere Momente

Rund 40 Old- und Youngtimer nahmen die 168 Kilometer lange und mit 6 Stationen versehene Strecke in Angriff.

Rund 40 Old- und Youngtimer nahmen die 168 Kilometer lange und mit 6 Stationen versehene Strecke in Angriff. 

- © Chat GPT

Am 13. Juni 2026 fand rund um Mariazell die zweite Ausgabe der Siems & Klein Classic statt. Rund 40 Old- und Youngtimer nahmen an der Veranstaltung teil und absolvierten eine 168 Kilometer lange Strecke mit insgesamt sechs Stationen. Im Unterschied zur Premiere im Vorjahr wurde die Ausfahrt erstmals als Rundkurs organisiert.

Der Start erfolgte um 10 Uhr in Mariazell. Die ersten Fahrzeuge kehrten ab 15 Uhr zum Ausgangspunkt zurück. Die Siegerehrung begann um 16 Uhr.

„Siems & Klein steht für eine über 100-jährige Partnerschaft mit der KFZ-Branche, einer Partnerschaft, die auch heute noch jeden Tag wächst. Die Siems & Klein Classic ist mehr als eine Ausfahrt mit klassischen Fahrzeugen, sie verbindet die Geschichte von gestern, die Menschen von heute und die Visionen von morgen“, sagt Martin Brachmann, Geschäftsführer von Siems & Klein.

Austausch und gemeinsames Erlebnis im Mittelpunkt

Mit der Siems & Klein Classic organisiert das Unternehmen ein Kundenevent, bei dem neben historischen Fahrzeugen vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund steht. Auf die Unterstützung externer Agenturen wurde bei Planung und Organisation bewusst verzichtet.

„Um unsere Kunden kümmern wir uns gerne selbst“, erklärt Martin Brachmann. Das Event habe in den vergangenen Monaten den Einsatz zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfordert.

Kurz vor dem Start betonte Brachmann zudem die Bedeutung langfristiger Entwicklung: „Wir wollen mehr für unsere Kunden erreichen. Manchmal entsteht mehr, aber gerade dadurch, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert und auf den Weg vertraut.“

Geschicklichkeitsaufgaben an sechs Stationen

Die Strecke führte neben Start und Ziel in Mariazell über sechs Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben. Gefordert waren unter anderem Zielbremsungen, eine rückwärts gefahrene Schikane sowie verschiedene Geschicklichkeits- und Schätzaufgaben.

Zu den Disziplinen gehörten unter anderem:

  • Zielbremsung mit Anlauf
  • Rückwärts-Schikanenfahrt mit Zielbremsung
  • Schätzaufgaben
  • Nageleinschlagen
  • Cornhole-Sackwerfen

„Die Stationen sind essenziell für die Classic. Einerseits weil sie für Unterhaltung und Abwechslung sorgen, aber natürlich auch, weil man sich dort austauschen kann und Zeit gemeinsam verbringt“, sagt Mario Mayer, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation bei Siems & Klein.

Old- und Youngtimer aus mehreren Jahrzehnten am Start

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die teilnehmenden Fahrzeuge. Die Bandbreite reichte von einer Vespa 50 Spezial aus dem Jahr 1981 bis zu einem Steyr-Puch T 650 von 1963. Zu den leistungsstärkeren Fahrzeugen gehörte ein Maserati Spyder M138 mit 4,2-Liter-Motor aus dem Jahr 2001.

„Von Oldtimern geht eine Faszination aus. Selbst Menschen, die sonst eher wenig mit Autos anfangen können, fühlen sich von Oldtimern und Klassikern angesprochen“, sagt Martin Brachmann.

Positive Resonanz der Teilnehmer

Trotz einzelner Regenschauer zum Start bewerteten die Teilnehmer die Veranstaltung positiv. Besonders hervorgehoben wurden die Streckenführung, das Programm an den Stationen sowie die Verpflegung.

Wilfried Stöckl, ehemaliger Generalsekretär des VFT, sagte: „Danke an das gesamte Team von Siems & Klein für diese hervorragende Veranstaltung, wirklich großartig organisiert. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich bin nächstes Jahr sehr gerne wieder dabei.“

Unterstützt wurde die Siems & Klein Classic 2026 von mehreren Partnern und Sponsoren, darunter Nussbaum Automotive Lifts, TEXA und Bosch Mobility Aftermarket.