Nachhaltigkeitsbericht 2025 : Schaeffler definiert neue ESG-Ziele

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Schaeffler umfasst fünf zentrale Handlungsfelder mit insgesamt 20 strategischen Kennzahlen.

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Schaeffler umfasst fünf zentrale Handlungsfelder mit insgesamt 20 strategischen Kennzahlen.

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Die Schaeffler Gruppe hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 im Rahmen des Geschäftsberichts veröffentlicht. Damit legt das Unternehmen zum zweiten Mal einen integrierten Bericht gemäß der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vor. 

Der Bericht dokumentiert die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens sowie die Weiterentwicklung der ESG-Strategie nach der Übernahme des E-Mobilitätsanbieters Vitesco. Gleichzeitig dient das Berichtsjahr 2025 als Referenz für zukünftige Dekarbonisierungsziele. 

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Fünf strategische Handlungsfelder

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Schaeffler umfasst fünf zentrale Handlungsfelder mit insgesamt 20 strategischen Kennzahlen. Dazu gehören Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen, Mitarbeiterentwicklung sowie Governance. 

Im Bereich Klimaschutz verfolgt das Unternehmen unter anderem das Ziel, bis 2030 rund 70 Prozent des in der Lieferkette bezogenen Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Darüber hinaus sollen jährlich kumuliert 150 Gigawattstunden Energie eingespart und eine direkte erneuerbare Produktionskapazität von 140 Megawattpeak aufgebaut werden. 

Im Handlungsfeld Kreislaufwirtschaft plant Schaeffler, den Anteil nicht recycelbarer Abfälle bis 2030 auf maximal sechs Prozent zu senken, 750.000 Kubikmeter Frischwasser einzusparen und den Anteil von Sekundärmaterialien auf 35 Prozent zu erhöhen. 

Nachhaltigkeitskennzahlen im Vergütungssystem

Programme zur Wahrung von Menschenrechten und sicheren Arbeitsbedingungen sind ebenfalls Bestandteil der Strategie. Bis 2030 sollen mindestens 95 Prozent der verpflichtenden Menschenrechtstrainings abgeschlossen sein. Gleichzeitig soll die Unfallrate (Lost Time Injury Rate) auf unter 1,0 sinken. 

Auch die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden ist ein Schwerpunkt. Bis 2030 sollen mindestens 25 Prozent der Führungspositionen im Top-Management mit Frauen besetzt sein und die Lernbeteiligung im Unternehmen 85 Prozent erreichen. 

Ausgewählte Nachhaltigkeitsindikatoren sind zudem in der erfolgsabhängigen Vergütung von Vorstand, Führungskräften und weiteren Mitarbeitenden verankert. Im Berichtsjahr 2025 wurden unter anderem Ziele bei der Abfalleffizienz sowie bei Qualifizierungsmaßnahmen erreicht. 

In externen Bewertungen bestätigten Ratingagenturen 2025 die ESG-Bewertungen des Unternehmens, darunter CDP mit A/A- („Leadership Level“), EcoVadis mit Gold sowie MSCI mit BBB.