KI in der Lackierwerkstatt : KI plant jetzt die Lackierwerkstatt: Wie Axalta Prozesse radikal beschleunigen will

Axalta gibt die Partnerschaft mit aspaara bekannt.

Axalta gibt die Partnerschaft mit aspaara bekannt.

- © Axalta

Axalta erweitert sein Serviceportfolio für Karosserie- und Lackierbetriebe um eine KI-gestützte Planungslösung. Das Unternehmen hat dazu eine Partnerschaft mit dem Softwareanbieter aspaara geschlossen. Die Lösung wird Teil des bestehenden Axalta-Programms Drivus und richtet sich an Betriebe, die ihre Arbeitsabläufe in der Lackierwerkstatt strukturieren und optimieren wollen. Ziel ist es, Planungsprozesse zu verbessern und Engpässe im Betrieb zu reduzieren.

Simulationen optimieren Abläufe

Kern der Anwendung ist eine KI-basierte Software, die nach der Integration eine digitale Abbildung der Werkstatt erstellt. Auf dieser Grundlage werden wöchentlich mehr als 5.000 Simulationen durchgeführt, um Abläufe zu analysieren und Prognosen zu erstellen. Laut Hersteller kann dadurch der Durchsatz um bis zu 16 Prozent gesteigert werden. Die Anwendung unterstützt einzelne Prozessschritte in der Lackierwerkstatt und soll dazu beitragen, Reparaturzeiten zu verkürzen und die Auslastung von Personal und Infrastruktur zu erhöhen. Gleichzeitig können Planungsaufwände laut Angaben der Unternehmen um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Eine Amortisation der Investition wird innerhalb von zwei Monaten angegeben.

Die Partnerschaft wurde zunächst in der Schweiz gestartet und wird nun auf Kunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ausgeweitet. Die Software lässt sich in bestehende Managementsysteme integrieren und kann in Echtzeit angepasst werden. Nutzer erhalten die Möglichkeit, Empfehlungen der Software zu übernehmen, anzupassen oder abzulehnen. Damit soll eine flexible Steuerung der betrieblichen Abläufe gewährleistet werden.