Prüfpflicht für Ladekabel : Neue Pflicht für E-Auto-Kabel: So gelingt die normgerechte Prüfung

Mit practiCABLE prüfen Anwender nicht nur komplett automatisiert, sondern auch in vollem Umfang gesetzeskonform.

Mit practiCABLE prüfen Anwender nicht nur komplett automatisiert, sondern auch in vollem Umfang gesetzeskonform.

- © AVL DiTEST

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen steigen auch die Anforderungen an die Prüfung elektrischer Betriebsmittel. Grundlage ist die europäische Norm EN 50699, die seit 2021 die regelmäßige Überprüfung gewerblich genutzter elektrischer Geräte vorschreibt. Dazu zählen auch Ladekabel für Elektrofahrzeuge.

In Deutschland wird diese Verpflichtung zusätzlich durch die DGUV Vorschrift 3 konkretisiert. Ziel der Vorgaben ist es, die elektrische Sicherheit und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen dauerhaft sicherzustellen.

Automatisierte Prüfung nach Norm

AVL DiTEST hat mit „practiCABLE“ ein Prüfgerät entwickelt, das diese Anforderungen abdeckt. Das System führt automatisierte Sicherheits- und Funktionsprüfungen durch und erstellt normgerechte Prüfberichte.

Die Lösung ist für Mode-2- und Mode-3-Ladekabel ausgelegt und unterstützt sowohl Schuko- als auch CEE-Stecker. Vordefinierte Prüfpläne gemäß Herstellervorgaben sowie individuell konfigurierbare Testsequenzen sind integriert. Messergebnisse können per Bluetooth oder USB übertragen und dokumentiert werden.

Zusatzgeschäft für Werkstätten

Mit der gesetzlichen Prüfpflicht entsteht für Werkstätten und Prüforganisationen ein neues Servicefeld. Die Anwendung ist so ausgelegt, dass Prüfungen ohne Spezialisierung auf Hochvolttechnik durchgeführt werden können.

Die Bedienung erfolgt über eine Kofferlösung und ist auf einen schnellen Einsatz im Werkstattalltag ausgelegt. Dadurch lassen sich Prüfungen in bestehende Serviceprozesse integrieren.