Klimaschutz : Diese beiden Pappas-Standorte sind beim Klimaschutz vorne dabei

Pappas Linz AG 
PV-Anlage
© Pappas

In den vergangenen 1,5 Jahren wurde gemeinsam an den beiden Pappas-Standorten in Linz und Regau ein zukunftsgerichtetes Energieeffizienz-Projekt umgesetzt. Neben CO2-freiem Sonnenstrom aus zwei leistungsstarken Photovoltaik-Anlagen wurde zusätzlich ein Schwerpunkt auf E-Mobilität mit einer Vielzahl an neuen Ladepunkten gesetzt. Das Beste dabei: Die neue Mercedes Benz EQ-Flotte von Pappas ist dank des Nachhaltigkeitsprojektes zu 100 Prozent mit Sonnenstrom unterwegs. Darüber hinaus werden die beiden Standorte vollkommen energieautark.

Dank der Photovoltaik-Anlagen in Linz (330 kWp) und Regau (190 kWp) deckt Pappas den gesamten Strombedarf im besten Fall vollkommen energieautark ab. Vor allem hinsichtlich der neuen Mercedes EQ-Flotte ist das ein Meilenstein. "Generell gewinnt das Thema E-Mobilität immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren war ein deutlicher Anstieg erkennbar, mittlerweile sind 18 Prozent unserer Autos bereits aus dem E-Segment. Deshalb war es logisch, dass wir auch in die E-Ladeinfrastruktur investieren", sagt Reinhard Leutgeb, Geschäftsführer Pappas Automobilvertriebs GmbH.

In Linz befindet sich die Sonnenstromanlage auf einem 2.000 m2 großen Flugdach des Carport-Areals und produziert jährlich in etwa 330.000 kWh Strom, die PV-Anlage am Dach des Regau-Standortes hat einen Energieertrag von 190.000 kWh/Jahr. Damit wird auch ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Denn der CO2-Ausstoß reduziert sich so um insgesamt 120 Tonnen jährlich. Zudem könnte die Mercedes E-Flotte mit dem jährlich produzierten Sonnenstrom insgesamt rund rund Millionen Kilometer CO2-neutral zurücklegen – das entspricht 75-mal um die Erde.

Standort in Regau ebenfalls energieeffizient

"Auch bei Pappas Regau wird Energieeffizienz groß geschrieben“, sagt der dortige Betriebsleiter Harald Kriechbaum. Schon rückblickend wurde viel erreicht: Bereits 2018 wurde die Erdgasversorgung entkoppelt und durch den Anschluss von Fernwärme durch die Abwärme der Tierkörperverwertung Regau ersetzt. Neben der Heizung der Gebäude wird auch die Lackierkabine mit umweltfreundlicher Fernwärme betrieben. Die schrittweise Umstellung auf sparsame, effiziente LED-Beleuchtung am Standort Regau wird bis Ende 2022 finalisiert werden.

"Den aktuellen Höhepunkt im Bereich Energieeffizienz und CO2-Neutralität erzielten wir heuer mit der von der Linz AG errichteten 190 kWp Photovoltaik-Anlage am Dach des Werkstattgebäudes. Im April konnten wir die Anlage in Betrieb nehmen. Bei Schönwetter ist die Stromproduktion so groß, dass unser Unternehmen im Vollbetrieb sogar noch ertragreich ins Netz einspeisen kann", ist Harald Kriechbaum vom gemeinsam mit der Linz AG umgesetzten PV-Projekt überzeugt. Durch intelligente Messeinrichtungen wird der benötigte Strombedarf an die bereits im Vorjahr errichteten E-Ladestationen am Firmengelände je nach Auslastung und Bedarf geregelt.