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Gebrauchtwagenpreise zogen vor allem in Österreich an

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Mit der genannten Steigerung von 13 % konnte Österreich Länder wie die Niederlande (+11 %), Deutschland (+10 %), Belgien (+9 %), Italien (+7 %) oder Frankreich (+2 %) hinter sich lassen. Schaut man sich die Zahlen für November 2021 an, so wird die Situation in Österreich noch verdeutlicht: Kostete ein Gebrauchter im November 2020 durchschnittlich 21.166 Euro, so mussten exakt ein Jahr später 25.154 Euro bezahlt werden. Der Gebrauchtwagen-Preis-Index der Plattform AutoScout24 (AGPI) ortet einen Anstieg der Durchschnittpreise europaweit von 8 % auf Jahressicht, parallel dazu ist das Angebot um 11 % gesunken.

„Mit Blick auf die Preisdynamik im Gebrauchtwagenmarkt ist 2021 ein absolutes Ausnahmejahr“, betont André Eckert, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich. „Noch 2020 verharrten die Preise fast auf Vorjahresniveau, jetzt legen sie aus dem Stand um 13 Prozent zu – das gab es in dieser Form noch nie.“ Ausschlaggebend für die Entwicklung ist die gestiegene Nachfrage nach Gebrauchtwagen aufgrund der Lieferverzögerungen bei Neuwagen. „Unter dem Strich ist aus dem Nachfragemarkt bei Gebrauchtwagen ein Angebotsmarkt geworden“, fasst André Eckert die gegenwärtige Situation zusammen.

Blickt man wieder nach Europa, so müssen derzeit vor allem die Franzosen für einen Gebrauchtwagen tief in die Tasche greifen – der Durchschnittpreis in diesem Jahr liegt bei 24.167 Euro. Damit müssen nur noch die Luxemburger mehr bezahlen, nämlich 28.381 Euro. Am „günstigsten“ fährt man laut Statistik übrigens in Italien, wo für einen Gebrauchten durchschnittlich 17.816 Euro zu berappen sind.