Ausbildung : Onboarding neuer Mitglieder beim Racing Team der TU Wien

TU Wien Racing Entwicklungs und Fertigungszeit des EDGE14
© TU Wien Racing

Nach der Recruitingphase durfte das Racing Team der Technischen Universität Wien (TU Wien) viele neue Mitglieder im Team willkommen heißen. Neben Organisatorischem ist natürlich auch die Zuteilung zu den verschiedenen Modulen ein wichtiger Teil der Onboardingphase. Während der Schnupperphase gab es zu diesem Zweck mehrere Schulungen, um den Newbies (sowie Oldies) einen Einblick in die Modulgebiete zu geben.

Elektrische Einschulung am Rennwagen

Die elektrische Einschulung an Rennfahrzeug EDGE 13 teilte sich in einen Theorie- sowie einen Praxisteil. Ziel war es, Mitgliedern aus allen Modulen ein Grundwissen mitzugeben, um ein besseres Verständnis für die Gefahren und Probleme rund ums Auto zu bekommen. In der Theorie wurde sehr stark auf das Regelverständnis und die Vermittlung der potenziellen Gefahren des 600V-Akkus geachtet. Zudem wurde das Konzept unserer Sicherheitsvorkehrungen gezeigt und erklärt, wieso diese verbaut und sinnvoll sind. Im praktischen Teil sollten die Mitglieder lernen, was sich an welcher Stelle im Wagen befindet und wie eine Störung gesucht und behoben werden kann. Zu diesem Zweck wurden im Vorhinein Fehler in das Auto eingebaut, um diese dann unter Anleitung und mit Teamwork zu finden und zu lösen. Dabei wurde immer wieder das Wissen aus dem Theorie-Teil abgefragt, um das Verständnis für die Komponenten besser zu verinnerlichen.

Laminierschulung

Neben der elektrischen Einschulung wurden die neuen Mitglieder auch auf das kommende Arbeiten mit Faserverbundstoffen vorbereitet. In dieser Schulung ging es hauptsächlich darum, ein erstes Gefühl für den Werkstoff Carbon zu bekommen. Zum Verständnis der Newbies wurde zuerst darauf eingegangen, was Composites sind und aus welchen Materialien sie bestehen. Im Mittelpunkt stand dabei Carbon und dessen Nutzen. Neben seinen mechanischen Eigenschaften wurde als Vorbereitung auf den praktischen Teil der Schulung auch auf die Handhabung und Verarbeitung eingegangen.

Im anschließenden Praxisteil wurde schließlich an kleineren Teilen wie Querlenker oder Steering Strut laminiert. Dabei ging es weniger darum perfekt zu laminieren, als vielmehr mehr darum, dass die neuen Teammitglieder erste Erfahrungen mit allen Gewebearten machen können, die für das Auto verwendet werden (GFK/CFK mit Plain Weave/Twill Weave/Spreadtow).

TU Wien Racing Entwicklungs und Fertigungszeit des EDGE14 1
Praxisübung mit dem Werkstoff Carbon - © TU Wien Racing