Autoproduktion

Aston Martin fährt Produktion in seinem künftigen Elektro-Werk hoch

Im selbsterwählten "Home of Electrification" soll noch in diesem Jahr das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke vom Band rollen.

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In St. Athan, Wales, hat Autobauer Aston Martin die Produktion in seinem zweiten Werk in Großbritannien begonnen. Ab sofort laufen dort die Vorserienfahrzeuge des SUV-Modells DBX vom Band. Das Werk wurde im vergangenen Jahr zum „Home of Electrification“ der Edel-Marke ernannt. 

Nach der Ankündigung im Jahr 2016 soll noch in diesem Jahr im Home of Electrification mit dem Rapide E das erste vollelektrische Modell des Herstellers gefertigt werden, das allerdings nur in einer auf 155 Exemplare limitierten Auflage angeboten wird. Ab 2021 startet in St. Athan dann die Produktion für Aston Martins Elektroauto-Marke Lagonda.

© Aston Martin

Das Werk liegt auf einem ehemaligen Gelände des Verteidigungsministeriums. Derzeit beschäftigt Aston Martin in St. Athan 200 Mitarbeiter. Wenn die Produktion voll läuft, sollen noch 550 weitere hinzukommen - sowie 3.000 Arbeiter bei Zulieferern im Umfeld des Werks.

© Aston Martin

Das SUV DBX wird voraussichtlich mit Verbrennungsmotoren angeboten - bislang sind ein je ein V8- und ein V12-Aggregat angekündigt. Unter der Elektromarke Lagonda wird wohl ebenfalls ein SUV-Modell in St. Athan gebaut werden. Das erste Serien-Elektroauto wird wohl auf dem Lagonda All-Terrain Concept basieren. Die Studie hatten die Briten im März 2019 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Technische Daten wurden damals nicht genannt.