Bilanz

Bosch Österreich mit rückläufigem Umsatz 2020

Den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise konnte sich auch Bosch in Österreich nicht entziehen. Ein Umsatz im Geschäftsjahr 2020 von 1,23 Milliarden Euro bedeutet auf Jahressicht einen Rückgang von 12 %.

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Helmut Weinwurm, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, ist für 2021 optimistisch

„Ins Jahr 2021 sind wir gut gestartet“, betont Helmut Weinwurm, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, der Zuversicht versprüht: „Trotz aller Herausforderungen bleibt unser Ziel, in den für uns wichtigen Branchen stärker als der Markt zu wachsen.“

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich 2020 unterschiedlich. Der Unternehmensbereich Mobility Solutions entwickelte sich besser als Markt, blieb beim Umsatz jedoch unter dem Geschäftsjahr 2019. Das überrascht angesichts der rückläufigen globalen Automobilproduktion nicht. „Mit Innovationen wollen wir Wachstum generieren und damit Wohlstand sichern, gleichzeitig aber auch Umwelt und Klima schützen. Dabei gehen wir die Zukunft des Antriebs technologieoffen an“, betont der Bosch-Österreich-Chef. „Um die Klimaziele zu erreichen, brauchen wir neben der E-Mobilität auch alternative Kraftstoffe, denn damit können auch Verbrennungsmotoren klimaneutral unterwegs sein“, erklärt Weinwurm.

Blickt man auf die komplette Bosch-Gruppe, so ortet der Technologiekonzern einen Schub für Elektrifizierung und grünen Wasserstoff. In der Antriebstechnik etabliert sich die Elektromobilität bei Bosch als Kerngeschäft. Für die Brennstoffzelle, die Wasserstoff in Strom umwandelt, entwickelt das Unternehmen stationäre und mobile Lösungen. Von 2021 bis 2024 will Bosch insgesamt eine Milliarde Euro in die Brennstoffzellen-Technologie investieren.