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Ein neuer Blick auf die Reisekrankheit

Übelkeit, Schwindel und Erbrechen sind die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Reisekrankheit. Im schlimmsten Fall muss der Fahrer rechts halten und der betroffene Mitreisende an die frische Luft. Eine neuartige Brille soll das Problem jetzt lösen.

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Forschung Auto Automobil Citroen Reisebrille Reisekrankheit

Die Optik der neuartigen Brille gegen Reisekrankheiten wirkt zunächst befremdlich, die Wirkung soll aber umso größer sein.  

Reisen ist grundsätzlich etwas Schönes. Viele Menschen haben aber das Problem, dass ihnen auf der Rückbank eines Fahrzeugs unweigerlich schlecht wird. Citroën zufolge leiden sogar mehr als 30 Millionen Menschen in Europa chronisch an der sogenannten Reisekrankheit (Kinetose), ein Drittel aller Menschen sieht sich mindestens einmal im Leben mit den unangenehmen Symptomen konfrontiert.

Zwar gibt es Medikamente, um die Symptome zu mildern, der französische Automobilhersteller Citroën sucht aber einen anderen Weg. Die Lösung ist „Seetroën“ - die angeblich erste Brille gegen Reisekrankheit. Das Prinzip ist einfach erklärt: Mit einer farbigen Flüssigkeit, die sich in Ringen vor den Augen und seitlich der Augen bewegt, soll ein „künstlicher Horizont“ erzeugt werden, um dem Konflikt der Sinnesorgane in der Wahrnehmung entgegenzuwirken.

Die Idee basiert auf einer Technologie des südfranzösischen Unternehmens „Boarding-Ring“. Das Ergebnis ist eine Brille aus weißem Soft-Touch-Kunststoff. Die "heilende Brille" muss nach Angaben von Citroën aber keinesfalls durchgängig getragen werden. Nach bereits zehn bis zwölf Minuten ist das Gehirn dank der Brille in der Lage, die Bewegungen, die das Innenohr wahrnimmt und die Wahrnehmung der Augen zu synchronisieren. Die Brille kann wieder abgesetzt werden. 

https://youtu.be/rjqv8A5mFBA

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