Zulassungszahlen

Gebrauchtwagen-Zuwächse im 1. Halbjahr verzeichnet

In Österreich sind heuer im ersten Halbjahr 581.249 gebrauchte Kraftfahrzeuge zugelassen worden. Das sind um 17,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht. Einen Zuwachs gab es bei Pkw, Nutzfahrzeugen und Zweirädern.

Bisher wurden insgesamt 451.714 gebrauchte Pkw zum Verkehr zugelassen, das entspricht einem Plus von 17,1 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020. Verglichen mit dem entsprechenden Vorkrisenzeitraum 2019 betrug der Anstieg 3,6 Prozent. Während es im Jänner und Juni Rückgänge (minus 19,5 Prozent bzw. minus 7,0 Prozent) gab, entwickelten sich die Pkw-Gebrauchtzulassungen im Februar (plus 6,2 Prozent), März (plus 131,7 Prozent), April (plus 58,3 Prozent) sowie Mai (plus 2,1 Prozent) positiv.

Mehr Gebrauchtwagenzulassungen als im Vorjahreszeitraum gab es heuer sowohl bei Dieselautos (plus 15,5 Prozent) als auch bei Benzinern (inkl. Flex-Fuel, plus 13,5 Prozent). Der Anteil der Dieselautos an den gesamten Pkw-Gebrauchtwagenzulassungen liegt derzeit bei 58,6 Prozent, jener der benzinbetriebenen Pkw bei 37,3 Prozent. Zulassungen gebrauchter Pkw mit alternativen Antrieben nahmen um 126,8 Prozent zu und erreichten einen Anteil von 4,1 Prozent.

Unter den Gebrauchtwagenzulassungen von Nutzfahrzeugen entwickelten sich die Zulassungen von Lkw der Klasse N1 (plus 25,9 Prozent), N2 (plus 8,8 Prozent), N3 (plus 5,1 Prozent) sowie von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (plus 22,2 Prozent) und Sattelzugfahrzeugen (plus 15,4 Prozent) ebenfalls positiv.

Auch am Zweiradmarkt kam es im ersten Halbjahr 2021 zu einem Anstieg der Zulassungen: gebrauchte Motorräder wurden um 18,1 Prozent und gebrauchte Motorfahrräder um 15,3 Prozent mehr zugelassen.

Sämtliche der zehn beliebtesten Automarken in Österreich verbuchten laut Statistik Austria bei den Gebrauchtzulassungen im ersten Halbjahr 2021 Zunahmen: Seat stieg um 25,2 Prozent, BMW und Mercedes jeweils um 24,3 Prozent, Skoda um 17,7 Prozent, VW um 17,3 Prozent, Audi um 16,8 Prozent, Ford um 16,1 Prozent, Peugeot um 12,3 Prozent, Renault um 8,6 Prozent und Opel um 7,8 Prozent. (APA/Red.)