Pannenhilfe

ÖAMTC testet elektrischen „Benzinkanister“ für E-Autos

Immer mehr Fahrzeuge sind mit Elektroantrieb unterwegs. Doch was passiert, wenn der Akku während der Fahrt schlapp macht. An einer Lösung dieses Problems arbeitet gerade der ÖAMTC.

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Die Ladebox folgt dem Prinzip einer "Powerbank", wie sie von Mobiltelefonen bekannt ist. 

Bleibt man mit einem Elektrofahrzeug „ohne Saft“ liegen, gibt es bisher nur eine Lösung: Abschleppen. Ein kurzfristiges „Auftanken“, wie man es bei Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren mittels Kanister machen kann, ist nicht möglich, weil die Batterien dafür viel zu wenig Leistung bieten. Und man kann auch den entladenen Akku des E-Autos nicht einfach gegen einen vollen tauschen – einerseits, weil die Kraftzellen sich von Fahrzeug zu Fahrzeug unterscheiden, andererseits weil das Gewicht mehrere hundert Kilogramm betragen kann - vom technischen Aufwand ganz zu schweigen. 

Um Abhilfe zu schaffen, evaluiert der ÖAMTC aktuell eine Art mobile Powerbank für das Schnellladen von E-Autos. Der „Mobile Electric Vehicle Charger“, wie das Gerät im Fachjargon heißt, besteht aus mehreren Lithium-Zellen und kann Strom für rund zwölf Kilometer an ein Elektrofahrzeug abgeben. Das dauert ungefähr 15 Minuten und ermöglicht kurze Weiterfahrten - in den meisten Fällen eine Fahrt zur nächsten E-Ladesäule. Derzeit werden die Einsatzmöglichkeiten evaluiert – erstmals gezeigt wird das neue System bei den E-Mobility Play Days am kommenden Wochenende in Spielberg. 

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