Eine Woche „on air“

Online-Plattform werkstattoffen.at zieht erste Zwischenbilanz

Seit rund einer Woche haben die Verantwortlichen von Kfz-Werkstätten österreichweit die Möglichkeit, ihre Öffnungszeiten auf der neuen Online-Plattform werkstattoffen.at zu hinterlegen, um Einsatzorganisationen und anderen systemrelevanten Unternehmen rasch darüber Aufschluss zu geben, welche Betriebe bei Problemen mit Fahrzeugen angesteuert werden können. Jetzt ziehen die Verantwortlichen eine positive (Zwischen-)Bilanz.

VFT-Obmann Walter Birner: "Es geht ausschließlich darum Menschen zu koordinieren, die Hilfe in Sachen Mobilität benötigen."

Der Verband der freien KFZ-Teile-Fachhändler (VFT) und das deutsche Unternehmen TOPMOTIVE hatten die Plattform für Österreich ins Leben gerufen. „Nach rund einer Woche haben zahlreiche Kfz-Werkstätten vom Angebot Gebrauch gemacht und ihren Betrieb im System hinterlegt. Die Plattform werkstattoffen.at zählt in den größeren Städten rund 330 und in der Fläche etwa 120 Betriebe. Damit können wir eine österreichweite Abdeckung sicherstellen“, betont VFT-Generalsekretär Erich Pomassl gegenüber AUTOSERVICE. Damit ist allerdings das Ende noch lange nicht erreicht, da aktuell auch die Daten größerer Betriebe nach wie vor in das System eingepflegt werden.

Das Procedere ist dabei für die Werkstattverantwortlichen denkbar einfach. Jeder Betrieb kann sich mit Firmennamen und E-Mailadresse selbst registrieren, bekommt dann ein Bestätigungsmail und kann die relevanten Daten in das System eingeben. „Dieser Service ist für Werkstätten und Nutzer gratis. Ist die Corona-Krise vorüber, wir dieser Service wieder beendet und sämtliche erfasste Daten werden gelöscht. Es geht ausschließlich darum Menschen zu koordinieren, die Hilfe in Sachen Mobilität benötigen“, erklärt VFT-Obmann Walter Birner. (ags)