Verband österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe

VÖK kritisiert Umgang mit Peugeot-Händlern

Die jährliche Mitgliederversammlung des "Verband österreichischer Kraftfahrzeugbetriebe" (VÖK) am 25.4.2019 wurde nicht nur zum Anlass genommen, Funktionen neu zu besetzen, sondern vor allem auch den Umgang mancher Importeure mit der Händlerschaft zu kritisieren.

Von

VÖK-Obmann Stefan Hutschinski

Für „erhöhten Diskussionsbedarf“, wie es der Verband formulierte, sorgten das „nicht akzeptable Vorgehen gegen den Obmann des Klubs der österreichischen Peugeot-Händler, Bernhard Kalcher, sowie das Kartellverfahren des Autohauses Büchl gegen die Peugeot Austria GmbH“, wie der VÖK betont. In beiden Fällen sei die weitere Vorgangsweise abgestimmt worden.

Zudem wurde der Fall thematisiert, dass seitens der Porsche Holding (Porsche Inter Auto Gruppe) mit irreführenden Preisangaben in Zeitungsanzeigen für Neuwagen geworben worden wäre. In dieser Causa sei bereits der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb aktiv geworden.

Neue Schriftführerin

Abseits der „heiklen“ Themen wurde Janina Havelka-Janotka, MBA, als neue Schriftführerin des VÖK kooptiert.

Zukunftsthemen

Als Kernthemen der VÖK-Mitgliederversammlung standen die Beratung und Unterstützung der Mitgliedsbetriebe, zahlreiche Vertragsprüfungen, die DSGVO, die Umstellung von NEFZ auf WLTP, das Händlerradar und die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesgremium Fahrzeughandel und der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik auf der Agenda. Als größte Herausforderungen der Zukunft benennt der VÖK den zu erwartenden Umbruch in der Handelslandschaft.  Es gilt neue Verträge, neue Geschäftsmodelle, neue Vertriebsmodelle und den digitalen Wandel bestmöglich zu bewerkstelligen.

Der VÖK umfasst aktuell 15 Verbände mit insgesamt 24 Marken und einem Marktanteil von 90 %.