Konzern will bis 2040 klimaneutrale Werke betreiben : Mahle rückt im Umwelt- und Klimaschutz an die Spitze

Seit 2021 nutzen die Mahle Produktionsstandorte in Deutschland, darunter auch das Werk in Schorndorf, Strom aus erneuerbaren Energien, der durch Herkunftsnachweise belegt ist.
- © MAHLE GmbHDie gemeinnützige Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) zeichnete den Mahle Konzern in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz aus. Im CDP-Rating für das Jahr 2024 erhielt Mahle die Note „A“ im Bereich Klimaschutz („Climate Change“). Im Bereich Wasserversorgung („Water Security“) verbesserte sich die Note gegenüber dem Vorjahr auf „A-“.
Damit zählt Mahle zu den Unternehmen, die die bestmögliche Einstufung „Leadership“ erreichten. Nach der Bewertungsmethodik von CDP zeichnen sich Unternehmen, die mit der Note „A“ bewertet wurden, als führend im Klimaschutz aus: Ihre Maßnahmen zeugen vom umfassenden Verständnis der Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
„Diese hervorragende Bewertung ist ein starker Beleg für die erfolgreiche Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und ein wichtiges Signal an unsere Kunden, Geschäftspartner, Investoren und Mitarbeitenden“, kommentierte Georg Dietz, Mitglied der Mahle Konzern-Geschäftsführung, der auch für Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement verantwortlich ist.
Lesetipp: Bosch verpackt Aerotwin-Scheibenwischer umweltfreundlich
-
Unsere großen Fortschritte beim Klimaschutz waren möglich durch die Integration neuester Technologien, die Optimierung interner Prozesse zur Energieeinsparung, die Nutzung erneuerbarer Energien und den Ersatz fossiler Brennstoffe durch Strom.
Kathrin Apel, Leiterin Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement bei Mahle
Klimaschutz als strategisches Unternehmensziel
Gegenüber dem Basisjahr 2019 hat Mahle die CO2-Emissionen aus den Energieverbräuchen seiner Werke (Scope 1 und 2) bislang um 47 Prozent und die der Vorkette und Nutzungsphase seiner Produkte (Scope 3) um 17 Prozent gesenkt.
„Unsere großen Fortschritte beim Klimaschutz waren möglich durch die Integration neuester Technologien, die Optimierung interner Prozesse zur Energieeinsparung, die Nutzung erneuerbarer Energien und den Ersatz fossiler Brennstoffe durch Strom“, sagte Kathrin Apel, Leiterin Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement bei Mahle. „Außerdem arbeiten wir auch bei unseren Lieferanten darauf hin, die Emissionen der Produkte kontinuierlich zu senken. Im Produktdesign konzentrieren wir uns auf die verstärkte Nutzung rezyklierter und biobasierter Materialien.“
Lesetipp: AMF-Präsident Harald Hertz erhält Medaille vom ADAC Südbayern
Das Unternehmen hat den Klimaschutz als strategisches Unternehmensziel definiert. Die Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens betrachtet der Konzern nicht nur als Verpflichtung, sondern als Chance, seinen Einfluss und seine Verantwortung innerhalb der Industrie zu stärken und innovative Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Bis 2040 will Mahle für seine Werke Klimaneutralität erreichen. Darüber hinaus hat sich der Technologiekonzern vorgenommen, die Emissionen aus gekauften Waren und Dienstleistungen sowie aus der Nutzungsphase der Produkte (Scope 3) bis 2030 um 28 Prozent zu senken. Die Energie- und Emissionsdaten von Mahle werden seit 2021 extern geprüft.