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Original-Karosserieteile für den Aftersales

In Halle 2, am VW-Standort in Kassel, werden jetzt Originalteile für den Aftersales gefertigt. Dadurch lassen sich Transporte einsparen.

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Positive ökologische und ökonomische Effekte soll die Halle 2 im VW-Werk in Kassel bringen. Dort werden nun Originalteile für den Aftersales gefertigt. Durch den wegfallenden Transportweg aus fahrzeugbauenden Werken kann CO2 eingespart werden. Ursprünglich wurden Karosserieteile für Klassiker wie Oldtimer, Youngtimer oder Daily Driver in den fahrzeugbauenden Werken produziert. Nun ist die Halle 2 in Kassel ab sofort erster Ansprechpartner des VW-Aftersales zur Absicherung des Service-Geschäfts. 

Die neue Originalteile-Fabrik fertigt nun zentral alle Karosserieentfallteile aus dem Teilesortiment der Konzernmarken. Die Wirtschaftlichkeit wird durch hohe Investitionseffizienz gesichert: Zum Beispiel durch effiziente Nutzung der vorhandenen Prozesse und Anlagen, Retrofit sowie Kauf von Gebrauchtanlagen vor Neubeschaffung. Die Karosserieteile werden im hiesigen Presswerk hergestellt, in der örtlichen Lackanlage lackiert und unmittelbar an den Konzern-Aftersales vor Ort in Kassel übergeben. 

"Mit der neuen Fabrik erweitern wir das Produkt Portfolio der Komponente vom Lackierbetrieb zum Systemanbieter für Karosserieteile des Konzerns. Neben den wirtschaftlichen Kriterien ist die Umsetzung der OT- Fabrik durch Einsparung von Lkw-Verkehren zwischen den Standorten ein wertvoller Beitrag zur Erreichung unserer CO2-Ziele und damit für die Umwelt", sagt Werkleiter Olaf Korzinovski. 

"Neben den Strukturteilen für die weltweit einheitlichen Plattformen MQB und MEB, die wir im größten Warmumform- und Laserpark des Konzerns fertigen, komplettiert die neue Fabrik das Teilespektrum im Karosseriebau", ergänzt Halle2-Leiter Markus Daniels. In der Endausbaustufe werden in Halle 2 rund 300 Beschäftigte im Einsatz sein.