Automobil

Verein "Mein Auto" warnt vor Jobverlusten und Steuerausfällen

Der Vereinsvorsitzender von "Mein Auto", Burkhard Ernst, warnt vor einem "Bashing" gegen das Automobil – und die Folgen.

"Wer die Autos weghaben will, muss sich auch dessen bewusst sein, dass damit die Finanzierung ganz wichtiger öffentlicher Bereiche nicht mehr zu decken wäre", sagt Vereinsvorsitzender Burkhard Ernst. Er warnte in einer Aussendung davor, dass das "steigende Auto-Bashing" hunderttausende Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Milliardenhöhe gefährde. Fast 15 Mrd. Euro nimmt der Staat jährlich aus dem Straßenverkehr ein, das entspricht fast den gesamten Ausgaben für Bildung oder einem Drittel der Pensionen, rechnet Burkhard Ernst, Vorsitzender des Vereins "Mein Auto" vor. 

Anfang Juli 2021 hat das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Automobile Zulieferindustrie eine Studie veröffentlicht, die den Effekt der Branche auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaftsleistung in Österreich beleuchtet. Demnach bringe jeder von der Automotiven Zulieferindustrie erwirtschaftete Euro dem Standort doppelt so viel an Wertschöpfung und jeder Arbeitsplatz in dieser Branche sichere indirekt nahezu zwei weitere Jobs. "Wer die Autos weghaben will, muss sich also auch dessen bewusst sein, dass damit die Finanzierung ganz wichtiger öffentlicher Bereiche nicht mehr zu decken wäre", betonte Ernst. (apa/red.)